zum Inhalt springen

Preisverleihung

Anliegen des KjLL ist es, den Blick der (Fach-)Öffentlichkeit auf die Preisträger und ihre beispielhaften Leistungen zu lenken. Die Verleihung der Auszeichnung findet deswegen nicht nur stets in feierlichem Rahmen statt, sondern ist jeweils eingebettet in eine Veranstaltung, die den Diskurs über rechtswissenschaftliche Didaktik fördert und viele Juristen und andere Interessierte anzieht. Regelmäßig haben wir die Freude, dabei neben Wissenschaftlern hochrangige Vertreter aus Politik, Ministerien, Justiz und Anwaltschaft begrüßen zu können.

So wurden etwa bei der letzten Preisverleihung am 30. Juni 2016 im Rahmen der Tagung "E-Learning im Jurastudium - Spielerei oder Chance zur Reintellektualisierung?“ die Grüße und Glückwünsche des Deutschen Juristen-Fakultätentages von dessen Vorsitzenden Professor Dr. Joachim Lege und diejenigen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW von MDDr. Dietmar Möhler überbracht. Unter den Gästen befanden sich, um nur zwei herauszugreifen, Generalstaatsanwältin Elisabeth Auchter-Mainz und der Präsident des Amtsgerichts Köln Roland Ketterle. Wie alle Anwesenden lauschten sie mit sichtlichem Vergnügen der Festrede "Function follows form? - Mediendidaktik als Baustein juristischer Fachdidaktik“, in der Professor Dr. Julian Krüper  - selbst ehemaliger Preisträger - althergebrachte und neue Wege der Lehre in der Rechtswissenschaft mit Ironie und Humor beleuchtete. Warum die Wahl der neunköpfigen Jury, der Professoren, Vertreter und Vertreterinnen der Praxis und der Hochschuldidaktik ebenso wie Studierende angehört hatten, zu Recht auf die beiden Preisträger 2015/16 gefallen war, machte die Laudatio deutlich: Im Bestreben, ihre Studierenden nicht in der Rolle passiv Lernender verharren zu lassen, aktivieren die Preisträger deren Interesse und deren individuelle Fähigkeiten mit verschiedenen Angeboten in- und außerhalb des Hörsaals. Beide unterstützen ihre hervorragende Präsenzlehre u.a. durch digitale Angebote. Insoweit sticht das von Roland Hefendehl entwickelte, ausgereifte Online-Format hervor. Das Konzept von Rupprecht Podszun überzeugt hingegen vor allem dadurch, dass es planvoll die Leistungsstärke der breiten Mitte der Studierenden in den Blick nimmt und unterschiedlichen Lerntypen den Zugang zur Materie erleichtert.